Auf der Spur der Tour in Düsseldorf 2016

Tunneleinfahrt unmittelbar nach dem Start
Tunneleinfahrt unmittelbar nach dem Start

Mit großer Begeisterung wurde die Bekanntgabe des Grand Depart der Tour de France 2017 in Düsseldorf aufgenommen. Unter dem Motto "Auf der Spur der Tour" lud der Veranstalter zu einem Test (der eigenen Abläufe unter Realbedingungen) der ersten 50 km der 2. Etappe der Tour 2017.

Start "Auf der Spur der Tour"
Start "Auf der Spur der Tour"

Eigentlich hatte ich geplant, die Veranstaltung, welche auf zwei Runden je 42 km angelegt war, ruhig angehen zu lassen, um mir die Strecke anzusehen. Schließlich wollte ich vor Ort herausfinden, an welcher Stelle die Tour 2017 miterlebt werden kann. So weit der Plan. 

Allerdings sind Pläne nur so lange gut, wie sie funktionieren. Bei diesem Rennen funktionierte mein Plan ganze 30 Sekunden, zumindest gefühlt.

Sofort nach dem Start ging es in den Tunnel unter der Düsseldorfer Altstadt nach Grafenberg.

Tunneleinfahrt unmittelbar nach dem Start
Tunneleinfahrt unmittelbar nach dem Start

Das Tempo war sofort sehr, sehr hoch. Für mich eigentlich zu schnell.

Ich fand eine Gruppe von sehr ambitionierten Freizeit-Radrennfahrern, welche von einem Semi-Profi gezogen wurden. Dieser sammelte immer wieder die Gruppe ein und forcierte das Tempo. Die erste Runde konnte ich mit einem für mich fantastischen Stundenmittel von 38 km/h beenden.

Nach ca. 50 km bei diesem Tempo und der dritte Anstieg (wieder in Grafenberg) musste ich die Combo ziehen lassen. Meine Beine haben ihren Dienst beendet, alle Muskeln haben zu gemacht, nichts ging mehr. Auch meine Liquids halfen nicht, zumindest merkte ich nichts davon. 

Ich habe das Rennen mit einem 34er Schnitt über die Ziellinie gerettet. Mit Krämpfen in beiden Oberschenkeln, aber stolz durchgehalten zu haben. 

 

Allerdings gilt: wer schnell schnell fährt, fährt schnell langsam. Ich habe es am eigenen Leib erfahren


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