Münsterland Giro 2016

Eine schöne Gelegenheit sich auf die sympathische Stadt Münster ein zulassen. Münster ist tatsächlich eine Reise wert. Hier gibt es viele schöne und interessante Dinge, wie Schloß Münster und Schloßpark, Botanischer Garten, Principalmarkt, St-Paulus-Dom sowie der Aasee zu entdecken. Ganz zu schweigen von dem studentischen Nachtleben in der Münsteraner Altstadt.

Das Rennen startete morgens sehr früh um 08:45 h. Da der Start in der Nähe der Mensa am Ring startete, musste ich mich frühzeitig auf dem Weg zum Startbereich machen. Der größte Nachteil in Münster ist in meinen Augen, daß Start und Ziel zu weit auseinander liegen. Es gibt keinen Transfer von Ausrüstungsgegenständen, wie zum Beispiel warme Sachen oder ähnliches. Schließlich ist es gegen 08:00 h Anfang Oktober doch recht frisch, so dass ich nicht nur in dünner Radbekleidung zum Startbereich gegangen bin. Gott sei Dankl habe ich meine Frau als "Betreuerin" immer an meiner Seite, so dass der Transfer gewährleistet ist. Der Zielbereich am schönen Schloß entschädigt mich zumindest ein wenig.

Das Rennen startete wegen der nassen und rutschigen Strassen ein wenig verhalten. Zu Beginn war es stellenweise stark nebelig, die Sicht war mehr als bescheiden. Wäre vor mir ein Unfall passiert, ich hätte es erst nach einem Sturz gesehen!!!

Es waren gute Gruppen unterwegs. Ich habe mich Gruppe für Gruppe nach vorne

Start LBS-Cup im Münsterland Giro
Start LBS-Cup im Münsterland Giro

gearbeitet und letztendlich wieder eine große Formatuion gefunden, mit der ich mithalten konnte. Die "Arbeit" wurde geteilt, jeder zog als Führender den Rest Das klappte super. Und es war schnell. In diesem Rennen habe ich meine schnellsten 40 km überhaupt geschafft: 1:00:31 h mit einem Stundenmittel von 39,7 km/h. Hammer!!!

Bei diesem Rennen habe ich insgesamt meinen schnellsten Schnitt geschafft: 01:57:57 h mit einem 36,64er Schnitt. Das ist für mich absolut top!!!

Ich freue mich auf jeden Fall auf den nächsten Giro im Oktober 2017.


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Auf der Spur der Tour in Düsseldorf 2016

Tunneleinfahrt unmittelbar nach dem Start
Tunneleinfahrt unmittelbar nach dem Start

Mit großer Begeisterung wurde die Bekanntgabe des Grand Depart der Tour de France 2017 in Düsseldorf aufgenommen. Unter dem Motto "Auf der Spur der Tour" lud der Veranstalter zu einem Test (der eigenen Abläufe unter Realbedingungen) der ersten 50 km der 2. Etappe der Tour 2017.

Start "Auf der Spur der Tour"
Start "Auf der Spur der Tour"

Eigentlich hatte ich geplant, die Veranstaltung, welche auf zwei Runden je 42 km angelegt war, ruhig angehen zu lassen, um mir die Strecke anzusehen. Schließlich wollte ich vor Ort herausfinden, an welcher Stelle die Tour 2017 miterlebt werden kann. So weit der Plan. 

Allerdings sind Pläne nur so lange gut, wie sie funktionieren. Bei diesem Rennen funktionierte mein Plan ganze 30 Sekunden, zumindest gefühlt.

Sofort nach dem Start ging es in den Tunnel unter der Düsseldorfer Altstadt nach Grafenberg.

Tunneleinfahrt unmittelbar nach dem Start
Tunneleinfahrt unmittelbar nach dem Start

Das Tempo war sofort sehr, sehr hoch. Für mich eigentlich zu schnell.

Ich fand eine Gruppe von sehr ambitionierten Freizeit-Radrennfahrern, welche von einem Semi-Profi gezogen wurden. Dieser sammelte immer wieder die Gruppe ein und forcierte das Tempo. Die erste Runde konnte ich mit einem für mich fantastischen Stundenmittel von 38 km/h beenden.

Nach ca. 50 km bei diesem Tempo und der dritte Anstieg (wieder in Grafenberg) musste ich die Combo ziehen lassen. Meine Beine haben ihren Dienst beendet, alle Muskeln haben zu gemacht, nichts ging mehr. Auch meine Liquids halfen nicht, zumindest merkte ich nichts davon. 

Ich habe das Rennen mit einem 34er Schnitt über die Ziellinie gerettet. Mit Krämpfen in beiden Oberschenkeln, aber stolz durchgehalten zu haben. 

 

Allerdings gilt: wer schnell schnell fährt, fährt schnell langsam. Ich habe es am eigenen Leib erfahren


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Rund um Köln 2016

Start/Ziel Rund um Köln 2016
Start/Ziel Rund um Köln 2016

Die Zeit des Vorjahres war das Ziel für die 100. Auflage des Rennes, nein nicht die Zeit zu bestätigen, sondern die Zeit, wenn möglich, deutlich zu unterbieten. Die Vorbereitungen, inklusive Streckenbesichtigung, wurden motiviert absolviert, 5 kg Körpergewicht verloren, kurzum: ich fühlte mich fit wie Turnschuh.

Das Rennen lief anfangs sehr gut, gefühlt fuhr ich vorne mit, die "gefundene" Gruppe war super. Mit einem 40er Schnitt kam ich in Odenthal an. Und dann kam die erste echte Steigung. Und zack, waren der schöne Speed und das gute Gefühl wie weggeblasen. Innerhalb kürzester Zeit am Limit habe ich den Anstieg bewältigt. Ich aber glaube nicht, dass irgendwo noch etwas ging. Und schließlich lagen die tückischen Anstiege in Sand und Bensberg noch vor mir, heißt ich musste ein wenig mit meiner Kraft haushalten. Sand ist mit bis zu 15%-Steigung einfach nur steil, in Bensberg gibt es zu einer an sich moderaten Steigung ein grobes Kopfsteinpflaster. Nach diesen Steigungen hieß es dann, die verbleibenden Hubbel auf dem Weg nach Forsbach wegzudrücken, um westlich an Rösrath vorbei nach Köln zurück zu fahren. Hier werden auch schon mal Geschwindigkeiten von 60 km/h in der Gruppe erreicht. Nach dem Eintauchen ins Kölner Stadtgebiet bei Brück wird der "Startschuss" der letzten 10 km gegeben. Dann wird alles rausgehauen, was noch da ist. Um am Ende an der Ziellinie steht die Zeit: 1:54:00 h. Bei einem Schnitt von knapp 36 km/h. Mehr war bei mir nicht drin.

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Eschborn/Frankfurt - Rund um den Finanzplatz 2016

Eschborn / Frankfurt 2016
Eschborn / Frankfurt 2016

Die Teilnahme bei diesem Rennen war meine erste in Frankfurt. Dabei liegt Frankfurt quasi um die Ecke. 

Da es das erste Rennen im Jahr war, nahm ich mir vor, es ruhig angehen zu lassen. Zumal ich die Strecke nicht wirklich kannte. 

Wie immer sind Pläne nur gut, wenn sie funktionieren, bzw beachtet werden. Die Gruppe, mit der ich gestartet bin, legte verhalten los, so daß ich dachte, mich bei einem Klappradrennen verirrt zu haben. Also kämpfte ich mich von Gruppe zu Gruppe nach vorne, bis ich mein Leistungsniveau erkannte. Dabei hatte ich das Glück eine kleine Gruppe mit 5 anderen Rennern zu finden, mit denen ich das Rennen zu Ende fuhr. Und auf einen für mich beachtlichen 178. Platz von über 1000 Teilnehmern landete (2:04:59 h mit 33,99 km/h).

Einzig der starke Wind (Böen bis Windstärke 7) aus nördlicher Richtung war der einzige Wermutstropfen. 

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Rund um Köln 2015

Blick von Schloß Bensberg
Blick von Schloß Bensberg

Rund um Köln 2015 habe ich erstmals nach 25 Jahren wieder an einem Radrennen teilgenommen. Rund um Köln ist mein "Hausrennen". Daher ist diese Veranstaltung für mich etwas ganz Besonderes. Und weil ich DIE Gelegenheit hatte, als VIP-Fahrer vor dem Startblock A zu starten (was im späteren Verlauf wegen der vielen Überholungen wiederum sehr frustrierend war). 

Radsportfreunde werden diesen Blick kennen.

Nachdem ich mich bereits seit langer Zeit gedanklich damit beschäftigt habe, habe ich Anfang 2015 begonnen, gezielt für das Rennen zu trainieren. Und festgestellt, dass mein Renner dringend angepasst werden musste.

Das Rennen habe ich unter dem Titel "Dabei sein ist alles" betritten und blieb dennoch mit meiner Zeit unter der 2 Stunden Marke (1:57:33 h mit 34,71 km/h). Damit war ich mit dem Rennvirus wieder infiziert. Ganz klar, es mussten mehr Rennen her....


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