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Rennbericht Road to Ruins

ZWIFT Racing League | WTRL - Race 1/6 (C)

05.04.2022

Watopia, Road to ruins 

ZwiftPower: 8/36

Tage vor dem ersten Start glühte wieder der virtuelle Draht des Teamchats. Es kamen neue Teammitglieder aus anderen Teams hinzu, zwei Teammitglieder mussten uns leider verlassen, sie waren zu gut für uns Jungs in der Holzklasse 😎. Dazu kamen Hinweise zu den scheinbar vielfältigen taktischen Möglichkeiten dieses Rennens. 

Ich habe im Vorfeld zwei Aufklärungsfahrten absolviert. Eine mit Rennrad und Mountainbike, eine weitere mit einem Allrounder und Gravelbike. In beiden Fahrten habe ich die Fähigkeiten der benutzten Räder ausgelotet. Und dabei gab es je nach Untergrund große Unterschiede... 


Das war ja mal ein turbulenter Start in Season 3. Zuerst stand zu befürchten, daß das C2-Team keine 6 Fahrer auf die Strecke bekommt. Unser 6. Mann wurde von Abendessen auf das Rad gesetzt (vielen Dank dafür), erst 01:30 min vor dem Start war ein Login in das Rennen möglich. Zu diesem Zeitpunkt waren alle Muskeln vom Nervensystem bereits gut angewärmt 😱.

Ich war ohnehin freudig erregt und aufgeregt genug. Das alles zugleich.

Nach dem Start ging es mehr als moderat los. Meinen 500-W-Start 💪🏻 hätte ich mir sparen können. Mit 180 Watt fuhren alle Starter als Mob zum ersten Anstieg. Dann aber startete das Rennen 🚲💨. 

EVO und RuhrRider setzten die notwendigen Akzente. Am Berg wurde das Feld so was von auseinander gerissen.
Mit drei RuhrRidern nach dem Berg in den Jungle eingefahren. Nun die Frage: Rad wechseln oder weiter. Wir entschieden, daß ein RuhrRider vorne wechseln sollte, die anderen blieben auf ihren Rädern.


Mit dem Tron konnte ich zügig mit 40 km/h den Schotter in den Jungle hinab fahren, allerdings holten mich zwei EVOs auf Gravelbikes ein. In ihrem Windschatten schaffte ich ohne große Probleme mehr als 50 Sachen 💨. Zeitgleich mit EVO erreichte ich die Talsohle. Nun ging es bergauf. Zunächst konnte ich gut folgen, aber dann machten die EVO-Fahrer ernst. Sie schafften EVO auf 2 km einen Vorsprung von über einer Minute. Mit Gravelbikes und aber auch hammerharte Fahrt von ihnen. Respekt 👏🏻. Eigentlich viel zu stark für Kat C.

Ich wurde im Jungle auch von einem Ruhrrider-Gravel-Fahrer kassiert, der zuvor 14 Sekunden hinter mir lag. Der Fahrer ist insgesamt leistungsstärker, aber daran erkennt ihr den Vorteil der Gravelbikes auf Schotter. Bei dieser Strecke lohnt sich ein Bike-Swap.

Nach dem Jungle fuhren wir mit drei RuhrRidern ab Platz 6. Diese Plätze nahm uns niemand mehr weg. Der Rückstand nach vorne blieb bei 1 Minute, zu viel. Der Vorsprung betrug 15 Sekunden. Und noch 8 km zu fahren.

Brücke, Abfahrt zu dritt, abwechselnd in den Wind gefahren. Zwei Attacken bis zum Ziel von hinten abgewehrt, nach vorne bis auf 15 Sekunden heran gekommen.
Das war spannend, das war geil, mit 4 Fahrern in den Top10 🏆. Mega Leistung


Nach dem Rennen meldeten sich unsere ehemalige Topfahrer 🏆, die leistungsbedingt in die nächst höhere Kategorie "aufgestiegen" sind mit richtig netten Worten. Das tat gut. Ja, auch wir freuen uns, wenn wir wieder zusammen fahren können. ❤️

Wenn Ihr Euch einen Eindruck von einem solchen Rennen verschaffen wollt, dann empfehle ich Euch das Rennen des sympathischen C2-Teams auf der dieser Strecke als Videostream bei YouTube unseres Team-Managers Kai Otters zu schauen. 

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