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Rund um Köln 2023

Treffen der Ruhrriders IRL

Ein sooooo schönes Rennen bei fantastischem Wetter ☀️. So lässt sich das Rennen mit einem Satz beschreiben.

Im Vorfeld bestand auch bei der Zwift Racing Community der RuhrRiders großes Interesse an einer Teilnahme bei Rund um Köln. Bereits im Vorjahr war ich mit zwei RuhrRiders gemeinsam auf der Strecke, dieses Jahr hatten sich sagenhaft 8 RuhrRiders 👍🏻 (www.ruhrriders.de) angemeldet, von denen 5 am Renntag an der Startlinie standen. Leider standen wir in unterschiedlichen Startblöcken. Jeder wollte tatsächlich auch in seiner "Leistungsklasse" starten. Für mich hätte es drei Blöcke zurück bedeutet, das wollte ich nicht. 

Vor dem Rennen gab es ein wenig Aufregung wegen einer Baustelle 🚧 auf der Anfahrt zum Schloss Bensberg 🏰. Sehr enge Streckenführung gepaart mit tiefen Baugruben. Ich hielt es auch für sehr gefährlich und nahm mir vor, mich vor dieser Stelle vernünftig zu positionieren. 


Nach dem Start ging es sehr schnell los 💨💨💨. Ich befand mich mitten im B-Block, fand aber schnell den Anschluss an eine der vorderen Gruppen. Nach der Kalker Durchfahrt kam es unmittelbar nach der langen Unterführung auf der Olpener Str in Köln-Höhenberg zu einen Massensturz. Ich konnte gerade noch bremsen und ausweichen. Dadurch fuhr der vordere Teil der Gruppe ungebremst weiter, ich musste mit anderen um den Unfall herum und aus dem Stand neu starten. So war der Anschluss früh verloren.

Schildgen war unproblematisch und gut zu nehmen. Mit Highspeed ging es weiter nach Odenthal und Altenberg. Mit einem 40er Schnitt (für mich top trotz Unfall zu Beginn👍🏻) erreichte ich Altenberg und es ging in meinen gefürchteten Anstieg. Vor mir konnte noch jemand eine kleine Show starten und einen Teil auf dem Hinterrad fahren. Respekt 👌🏻.

Gefühlt am Ende meiner Kraft 🥵 (dieses Gefühl habe ich nach Anstiegen ⛰️ immer) erreichte ich Bechen, fand eine gute Gruppe und donnerte nach Spitze und zur Dhünn hinunter nach Sand. Wenigstens klappte es mit den Abfahrten 🚲💨.


Während der Abfahrt sammelte ich mich und konzentrierte mich auf den Anstieg in Sand. Dort warten immerhin 13% Prozent auf mich. Nach der 90°-Kurve überholte ich viele, die sich verschaltet hatten und in Schwierigkeiten waren. Mit meinem eigenen Tempo fuhr ich, angefeuert von gefühlt hunderten Zuschauern, konzentriert hoch. Meeeega 👌🏻👍🏻. Oben kurz und tief Luft holen und dann in direkt in die Abfahrt nach Bensberg.

In Bensberg wurde die Gruppe lang, niemand kämpfte um eine Position, hier ging es allen anderen in meiner Nähe um die Sicherheit des Radrennens und der Teilnehmer (zumindest war dies mein Gefühl). Das Kopfsteinpflaster 🪨 war wie immer eklig, diesmal konnte niemand so richtig schnell durchfahren. Dafür genoss ich das Gefühl der vielfachen Anfeuerungen und bombastischen Stimmung. Glücklich ging es auf die wellige Abfahrt Richtung Forsbach und in die abschließende Hochgeschwindigkeitsabfahrt 🚀 nach Köln. In der guten Gruppe, der mich anschloss, konnte ich ein wenig Führungsarbeit verrichten, größtenteils aber lutschen.

Auf den letzten Kilometern sammelte meine Gruppe noch viel ein, so dass die Gruppe immer größer wurde. Im Pulk 🚲🚲🚲 von ca. 50 bis 60 Fahrern fuhren wir auf die Deutzer Brücke 🌁. Ich behauptete mich im vorderen Bereich des Mobs.


Nach 1:54:54 h erreichte ich den Zielstrich. Bei
Betätigen meines Garmins löste er sich aus der Halterung und fiel zwischen allen nachfolgenden Rennfahrern auf dem Boden. Also Arm hoch, links an die Bande und Vollbremsung. Bei leerer Strecke sammelte ich meinen Garmin ein. Selbst "Jedermänner" haben ein hohes Tempo im Ziel. 

Im Ziel trafen nach und nach die Ruhrriders ein. Nach Austausch einiger Berichte und Eindrücke verabschiedete ich mich und machte mich mit Frau auf dem Heimweg.

Die Anmeldung für 2024 ist bereits freigeschaltet und erledigt.

 

Klasse Veranstaltung, schönes Rennen. 👍🏻👍🏻👍🏻

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