Radsportblog

Rund um Köln 2018

Prolog

Im Oktober 2017 traf ich einen meiner langjährigen  sowie sehr guten und engen Jugendfreunde wieder. Das Treffen kam bei der Party anlässlich des 50. Geburtstags eines weiteren meiner besten Freunde aus der Jugendzeit zustande. Ich will die beiden in der Folge mal Klaus und Thomas nennen, wobei Ähnlichkeiten mit tatsächlich lebenden oder real existenten Personen rein zufällig sind.

Wenn ich Jugendzeit sage, meine ich es auch so. Wir haben uns im Alter von ca. 12 - 13 Jahren kennengelernt und haben bis heute noch Kontakt zueinander, also seit fast 40 Jahren.

Klar, dass auf der Party, die für mich ein wenig zur Zeitreise wurde, der Alkohol in Strömen floss. Das Leben wurde gefeiert und die Begeisterung für alles war riesig. Und irgendwie ist es nur natürlich, dass meine allgemeine Begeisterung für den Radsport angesprochen wurde. Thomas war schon immer im Klassement der Mountainbiker unterwegs, Klaus reklamierte für sich die Teilnahme am Münsterland Giro. Und zack, war die Idee geboren: wir drei fahren zusammen in einem halben Jahr bei Rund um Köln - am 10.06.2018.

Wer ist eigentlich auf diese Schnapsidee gekommen? Keine Ahnung, aber Rund um Köln 2018 wird somit etwas ganz Besonderes für mich werden....

Vorbereitungen

Also wurden die beiden Jungs verpflichtet, sich auf das Rennen vernünftig vorzubereiten. Wobei ich bei einem der beiden arge Bedenken habe, ob dies auch wirklich geschieht, bzw. geschehen ist.

Natürlich setzt man sich auch gedanklich mit dem Vorhaben auseinander. Grundsätzlich fahre ich nur um "die Ehre" oder die Goldene Himbeere, wie jemand mal so treffend bemerkte.

Mein Anspruch des Vorjahres 2017 bleibt erhalten: unter 2 Stunden zu bleiben und mehr als die üblichen 15 Mitmachpunkte in der Altersklassenwertung zu erkämpfen.

Dieses Jahr bin ich und fühle mich wirklich sehr gut trainiert (trotz des Dämpfers am Feldberg in diesem Jahr).

Der Vorschlag einer Streckenbesichtigung wurde nur von einem der Jungs aufgenommen und am 21. April 2018 umgesetzt. Der andere glänzte in dieser Zeit nur mit markigen Sprüchen per WhatsAPP. Ich bin daher sehr gespannt, wie sich der Renntag für ihn gestalten wird. Bislang lebe ich in der Vorstellung, das Rennen mit einem untrainierten Fahrer starten "zu müssen", wobei jeder für sich alleine fährt. Im anderen Fall würde ich auch wahnsinnig werden.

Daher freue ich mich wahnsinnig auf das Rennen und bin mehr als nur gespannt.

Pre-Racing-Day

Am Samstag habe ich in Begleitung meiner Frau bei traumhaften Wetter die Startunterlagen für die Jungs und mich abgeholt. Ein kurzer Gang über das Gelände des Radsportfests am Harry-Blum-Platz verschaffte uns einen Überblick über das reichhaltige Angebot, welches deutlich über dem in Eschborn 2018 lag. Wer noch nicht mit Kleidung ausgestattet ist, oder noch auf der Suche nach einem Trikot ist, wird hier schnell fündig. Auch besteht die Möglichkeit, zu reduzierten Preisen eine Anmeldung zu weiteren Radrennen, wie z.B. Münsterland Giro 2018 oder Rad am Ring 2018, einzureichen.

Und dem Besucher offenbarte sich die überaus schöne Location des Kölner Rheinauhafen.

Das Rennen

Endlich ist es soweit. Es ist "racing day" und wir sind auf dem Weg in den Startbereich zu den Startblöcken. Wir schieben unsere Räder zum Startblock "C", zu dem der Zugang ohne Kontrolle möglich ist. Ich frage mich kurz, ob wir auch aus dem Block "B" hätten starten können. Wir stehen wegen der zeitlichen Enge zum Start sehr weit hinten im Block "C". Egal, dann wird das Feld eben von hinten aufgerollt.

Die einzelnen Startblöcke werden im Abstand von jeweils zwei Minuten in das Rennen geschickt, wir rollen um 11:04 h über die Startlinie und los geht's.

Unmittelbar hinter der Startlinie steht am rechten Rand ein Kollege, der mich erkennt und sehr nett anfeuert. Vielen Dank.

Dann geht es wie immer in sehr hohem Tempo (ca. 50 km/h) durch den Rheinufertunnel, über die Mülheimer Brücke und durch den Stadtteil Köln-Mülheim. Kurz darauf sind wir im Bergischen Land.

Der erste moderate Anstieg liegt in Schildgen. Dieser besteht aus zwei Rampen, die vom weiten steiler aussehen als sie tatsächlich sind. Der Anstieg wird mit Tempo 30 bewältigt.

Hinab durch eine Ebene und ich erreiche mit einem 40er Schnitt (!!!) Odenthal. Ab Odenthal beginnt "der Anstieg" nach Bechen. Der Anstieg besteht aus mehreren Steigungen, die u.a. mit 10%-Rampen recht steil sind. Auch diese werden mit über 20 km/h angegangen und zum Schluss mit für mich schnellen 15 km/h bewältigt. Es läuft richtig gut für mich. Schnell über den Rodenberg und wir sind in Bechen. Schanze und Spitze passiert und mit dem höchsten Tempo von ca. 70 km/h donnern wir hinunter zur Dhünn, um uns dem 18%igen Anstieg in Bergisch-Gladbach/Sand, zum Privathotel Bremer, zu stellen. Bei diesem hohen Tempo möchte ich mir gar nicht ausmalen, was alles passieren kann.

Aus dem hohen Tempo heraus geht es in eine enge rechtwinklige Kurve in den besagten Anstieg. Das Abbiegen ist mit einer deutlichen Reduzierung der Geschwindigkeit verbunden, worin u.a. eine der Schwierigkeiten des anstehenden Anstiegs besteht. Viele Teilnehmer waren nicht auf das Bremsen vorbereitet und entsprechend dick unterwegs. Das Knallen der Ketten bei den notwendigen Schaltvorgängen war deutlich zu hören. Eine weitere Schwierigkeit sind langsamere Teilnehmer, die sich links oder mittig der Straße aufhalten. Die rechte Straßenseite ist oftmals leer.

Der Anstieg zu dem Hotel wirkt ein wenig wie eine Mauer, so steil ist es. Gott sei Dank ist es nur ein kurzes Stück. Ein Steigen aus dem Sattel zeigte, dass der Hinterreifen kaum Haftung hatte und ich mit durchdrehenden Hinterreifen ins Leere trat. Also in den Sattel, Zähne zusammenbeißen und einfach treten. Dieser Streckenabschnitt ist sehr gut besucht. Viele, viele Zuschauer stehen am Streckenrand und feuern die Radfahrer an oder brüllen diese einfach nach oben. Herrlich!!!

Nach Bergisch-Gladbach/Sand kommt der für mich anstrengendste Streckenabschnitt. Nämlich die Anfahrt zum Schloss Bensberg. Anstrengend wegen der sehr steilen Rampen, die in das berüchtigte Kopfsteinpflaster münden. Allerdings gibt es auch hier jede Menge Motivation und Anfeuerung durch die vielen Zuschauer. Nach dem Kopfsteinpflaster ist das Schlimmste geschafft. Nun geht es in Wellen über Forsbach nach Rösrath. Nach Bensberg gilt es, eine gute Gruppe zu finden, um nicht allein zu fahren. Die "Bensberger Abfahrt" habe ich fast allein vorgenommen, dessen ungeachtet habe ich in 100 Meter Entfernung voraus eine größere Gruppe ausmachen können. 100 Meter können auch schon mal lang werden: mit einem enormen Kampfwillen habe ich zusammen mit zwei weiteren Fahrern den Anschluss geschafft, das Loch zugefahren wie man so schön sagt.

Mit Tempo 60 geht es zur Rösrather Strasse und mit 50 Sachen über die Rösrather Strasse zurück nach Köln. Die Kölner Ortsteile Rath/Heumar, Neubrück, Ostheim Vingst und Kalk fliegen förmlich an mir vorbei. Über den Deutzer Ring wird das Ende der 68-km-Runde eingeleitet.

Der Deutzer Ring ist die Zufahrt zur Severinsbrücke. Über diese Brücke erfolgt die Anfahrt zur Zielgraden. Auch diese wird mit Tempo 35 genommen, die Kurve zum Rheinufer in voller Fahrt. Anschließend suche ich mir einen schnellen Windschatten und aus diesem heraus überquere ich mit über 50 Sachen (in der Ebene) die Ziellinie.

Fazit

Tja, jetzt fragt sich natürlich jeder, was aus Thomas und Klaus geworden ist. Bei ihrem Rennen war ich nicht dabei. Aber die beiden haben mit einem respektablen Resultat die Ziellinie überquert. Und das Rennen hat beiden so großen Spaß gemacht, dass nächstes Jahr am 02.06.2019 eine Fortsetzung folgt. Chapeau!!! 

Im Ergebnis habe ich für die 68-km-Strecke 1:49:06 h benötigt, bei einer gefahrenen durchschnittlichen Geschwindigkeit von 37,8 km/h. Ich habe von 2069 Teilnehmern den Platz 453, in der Altersklasse sogar Platz 97 von 661 erreicht. Das stellt das für mich bislang beste Ergebnis bei Rund um Köln dar. Das hört sich erst einmal nach nichts an, aber es waren nur 21% der Teilnehmer insgesamt schneller, in der Altersklasse habe ich mich sogar im oberen Sechstel einsortiert.

Dieses sehr gute Ergebnis habe ich auch deswegen erzielt, weil ich meinem Hobby ausgiebig frönen kann und dies auch mitgetragen wird.

Für das Mittragen und das Frönenlassen danke ich insbesondere meiner Frau!!!

Radsportfest mit Domblick
Radsportfest mit Domblick
Abholen der Startunterlagen
Abholen der Startunterlagen
Rheinauhafen Köln
Rheinauhafen Köln
Startunterlagen
Startunterlagen
Startaufstellung
Startaufstellung
Trio Infernale
Trio Infernale
Einschreibkontrolle Katusha Alpecin
Einschreibkontrolle Katusha Alpecin
Kurbelgranaten im Startblock
Kurbelgranaten im Startblock
Schildgen
Schildgen
Anstieg in Bergisch-Gladbach/Sand
Anstieg in Bergisch-Gladbach/Sand
Kopfsteinpflaster Schloß Bensberg
Kopfsteinpflaster Schloß Bensberg
Severinsbrücke
Severinsbrücke

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Eschborn-Frankfurt 2018

Meine diesjährige Frühjahrsvorbereitungen waren in Gänze auf den anstehenden Radklassiker in Frankfurt ausgerichtet. Bereits im vergangenen Jahr 2017 präsentierte sich der traditionsreiche Radklassiker im neuen Gewand. Die Aufnahme in den World-Tour-Kalender sowie die Anpassung der Strecken veränderten das Rennen vollständig, auch die der Jedermänner. Das hatte ich im letzten Jahr in Form der "Feldberg-Bezwingung" zu spüren bekommen. Daher bereitete ich mich im Frühjahr 2018 mit der Vorstellung, wieder über den Feldberg zu fahren, vor. Allerdings hatte ich bei der Anmeldung bereits bemerkt, dass die 80-km-Distanz nicht (mehr) angeboten wurde, stattdessen standen u.a 50 km oder 90 km zur Auswahl. Daher entschied ich mich für die 90 km, die identisch mit der im Vorjahr angebotenen 80-km-Strecke war, es wurde "nur eine kleine Schleife" hinzugefügt. Diese kleine Schleife sollte für mich eine böse Überraschung werden

Frohen Mutes ging es in Begleitung meiner Frau bereits am Vortag nach Eschborn. Die Startunterlagen waren in diesem Jahr ein wenig anders gestaltet. Mit der Startnummer wurde erstmals ein in der Startnummer integrierter "Einmal-Transponder" ausgegeben. Perfekt.

Der ausgegebene Startbeutel in Eschborn-Frankfurt ist nach meiner Ansicht übrigens jedes Mal der beste Startbeutel, den ich bislang erhalten habe: neben wirklich nützlichem Inhalt, wie z.B. ein Schlauchtuch, ist auch immer ein witziges Gimmick enthalten: diesmal war es ein Bremslicht von Sigma.

Die Wetteraussichten für den Renntag waren ebenfalls deutlich besser, als im Vorjahr. Trockenes und frisches, aber windiges Wetter versprach die Wetter-APP.

Die Vorhersagen hielten.

Startschuß

Bei kühlen 8 Grad fiel pünktlich um 08:45 h der Startschuß. Nach Ausfahrt aus dem engen Startbereich ging es im schönen Stadttrikot Bornheim zügig und im hohen Tempo nach Frankfurt. Zeitweise las ich von meinem Garmin Edge 810 eine gefahrerene Geschwindigkweit von 55 km/h ab. Hammer. Allerdings kam der teils kräftige Wind von hinten. Die Fahrt auf meinem Canyonbike durch das Frankfurter Bankenviertel war wie immer beeindruckend. Die Innenstadt ist bereits am frühen Morgen mit Zuschauern, die freundlichen Applaus gaben, belebt. Vorbei an der Alten Oper, die das Ziel der Profis ist, ging es in den Taunus. Jetzt mit Gegenwind.

Ich fand eine gute Gruppe und hatte ein gutes Gefühl für das Rennen. Bis Frankfurt hatte ich mich von Gruppe zu Gruppe vorgearbeitet. Kurz vor Bad Homburg entschied ich mich, aus meiner "gefundenen" Gruppe auszureißen um eine weiter vorrausfahrende Gruppe zu erreichen. Das hätte ich besser gelassen. Ich erreichte die Gruppe zwar, hatte allerdings anschließend das Gefühl, ein wenig übertrieben zu haben. Bis zu diesem Zeitpunkt wies mein Garmin ein gefahrenes Stundenmittel von 37,8 km/h aus. Sehr guter Wert.

Teampräsentation

Während ich auf den Weg zum Feldberg war, vertrieb sich meine Frau auf dem Veranstaltungsgelände ein wenig die Zeit. In dieser Zeit fand u.a. das Einschreiben der Elite mit anschließender Teampräsentation statt. Von der Präsentation hat meine Frau schöne Fotos gefertigt.

Der Große Feldberg

Nach Durchfahrt des Ortes Oberursel ging es durch das "Tor zum Feldberg". Das ist meine persönliche Bezeichnung und markiert am Kreisverkehr Hohemarkstrasse/L 3004 genau den Beginn der Klettersequenz. Ab hier mussten 554 HM auf 11,04 km zum "Gipfel" des Großen Feldberges bewältigt werden. Die ersten 5 km bis zur "Schleife" waren noch sehr moderat, dann kamen knüppelharte 6 km. Irgendwo zwischen 5% und knappen 10%-Steigungen, wobei mit zunehmender Höhe die Steigung ebenfalls zunahm. Mit jedem Meter brannten die Beine mehr, die gefahrene Geschwindigkeit sank auch rapide. Während des gesamten Anstieges wurde ich gefühlt von allen Teilnehmern überholt. Mir wird es immer ein Rätsel bleiben, wie es einige schaffen, in einem so hohen Tempo den Berg zu erklimmen.

Während des Antiegs machte sich nach und nach mein Rücken bemerkbar. Es wurde letztendlich so schmerzhaft, dass ich kurz vor der Aufgabe stand.

Irgendwie erreichte ich mit zusammengebissenen Zähnen den Gipfel (ich zog innerlich den Hut vor den Profis, die während der Tour deutlich schwierigere Anstiege zu bewältigen haben) und nun ging es auch genauso steil wieder bergab. 

Während der Abfahrt machten sich nun beide Oberschenkel mit starken und schmerzhaften Krämpfen bemerkbar. Ein Innehalten der Pedalbewegung führte sofort zu einem Krampf des gesamten Oberschenkelmuskels. Also trat ich einfach weiter in die Pedale und hoffte darauf, dass der Krampf sich löste. Und es ging ja bergab, wobei nur noch 30 km Strecke vor mir lag. Allerdings war bei Tempo 70 km/h ein Krampf beider Oberschenkel nicht dazu angetan, die Abfahrt zu genießen.

Ruppertshain

Der Hammer kam allerdings nur ein wenig später. Bei km 66 ging es kurz vor Ruppertshain an die zweite Bergwertung (eingangs erwähnte böse kleine Überraschung), die es im vorherigen Jahr nicht gegeben hat: nur 1,2 km, dafür allerdings mit in der Spitze 15,4% steilen Steigung. Wie eine Mauer ragte der Weg regelrecht vor mit auf. Nun war Feierabend mit den Beinen. Mit je einem schmerzhaften Vollkrampf in den Beinen musste ich anhalten und die Beine entkrampfen. Es ging einfach nicht mehr. Nach ca. 4 Minuten fuhr ich weiter, allerdings war auch mein Akku leer. Den restlichen Anstieg habe ich irgendwie geschafft, ebenso wie ich irgendwie das Ziel erreicht habe, immerhin noch mit einem 35er Schnitt auf den letzten 20 km!!!. Allerdings war selbst der letzte Mini-Anstieg in Kelkheim eine reine Qual.

Fazit

Ich habe trotz der Schwierigkeiten im Schnitt besser als im Vorjahr abgeschnitten, ich fühlte mich auch besser trainiert und vorbereitet.

Von 1333 Teilnehmern habe ich Platz 381 erreicht, in meiner Altersklasse Platz 85 von 380. Das Stundenmittel von 29,2 km/h ist zwar nicht berauschend, aber in Eschborn wird wohl auch ein Mittel von über 30,0 km/h für mich nur schwer zu erreichen sein. Bis zum kommenden Jahr wird der Rücken ebenfalls seine Trainingseinheiten bekommen. Es wird dringend Zeit.

EIne kleine Geschichte aus dem Leben: nach Abreise mussten wir auf dem Weg zur Autobahn einige Minuten an einer Strassensperre (Radrennen der U23) auf die Freigabe durch die Polizei warten. Nach erfolgter Freigabe sprang das Auto (wegen defekter Batterie) trotz Starthilfe nicht mehr an. Der ADAC konnte uns ebenfalls wegen der errichteten Sperren nicht erreichen, so dass wir die Durchfahrt der Elite noch in Eschborn erleben durften. Anschließend machte der ADAC uns wieder flott und Eschborn-Frankfurt 2018 war dann doch Geschichte.

Insgesamt bleibt Eschborn-Frankfurt für mich eine große Herausforderung, der ich mich auch zukünftig stellen werde!!!

Bora hansgrohe mit P. Ackermann (1.v.l.) und E. Buchmann (2.v.r.)
Bora hansgrohe mit P. Ackermann (1.v.l.) und E. Buchmann (2.v.r.)
UAE Emirates mit A. Kristoff (1.v.r.)
UAE Emirates mit A. Kristoff (1.v.r.)
Sunweb mit M. Matthews (1.v.l.) und M. Wahlscheid (1.v.r.)
Sunweb mit M. Matthews (1.v.l.) und M. Wahlscheid (1.v.r.)
Katusha mit R. Zabel (1.vl.)
Katusha mit R. Zabel (1.vl.)
M. Kittel
M. Kittel
"La Hanka"
"La Hanka"
unmittelbar nach dem Startschuß
unmittelbar nach dem Startschuß
Bad Homburg
Bad Homburg
Zieleinfahrt
Zieleinfahrt
Zielfoto
Zielfoto

alle Teilnehmer-Fotos wurden von der Bildageentur SportOnline gefertigt

 

weitere Fotos unter auf meiner Fotoseite


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Mallorca's calling

Die Erinnerungen an Mallorca 2017 sind immer noch frisch und vor allem präsent. Daher war es einfach, die Planungen für 2018 kurzfristig und sehr kurzentschlossen in die Hand zu nehmen. Der Gewinn eines Reisegutscheins, welchen wir für den vor uns liegenden Aufenthalt einlösen konnten, hat ein wenig zur Kurzentschlossenheit beigetragen.

Die Planungen für Mallorca 2018 konnten somit beginnen, wahrscheinlich auch ohne Gutschein.

Der Aufenthalt auf Deutschlands beliebtester Insel hat meiner Frau und mir im vergangenen Jahr hervorragend gefallen.

Grundsätzlich stand ich im vergangenen Jahr vor der Frage, wie ein Radsportulaub auf Mallorca am besten zu planen ist. Individuell oder pauschal?

Gegen individuell sprach zum einen, dass ich als Einzelfahrer mit Familie nach Mallorca kam. Die Familie hat natürlich Interesse an Mallorca, aber nicht am Radsport.

Wegen der "fehlenden" Radsportfreunde (mein Grupetto trifft sich jährlich in den belgischen Ardennen) sowie der fehlenden Ortskenntnis auf Mallorca kam für mich eine individuelle Planung nicht in Frage.

Gegen pauschal sprach für mich, dass ich im Grunde Individualist bin und keine Lust habe, mich im Outfit der Marktführer als einer von vielen (einer von vielen bleibt natürlich) über die Insel zu bewegen.

Also musste ich eine Art Lösung finden, bei dem alle Interessen berücksichtigt wurden.

Fündig wurde ich bei Diana Sportreisen, einem Reisebüro in Gescher. Die Entscheidung erwies sich fürt mich als goldrichtig.

Als Mitglied einer Radsportgruppe rate ich unbedingt zu einer individuellen Planung, insbesondere wenn ortskundige Radsportler mit von der Partie sind.

Die Rahmenbedingen sind einfach fantastisch und auch identisch mit denen des Vorjahres: der gleiche zuverlässige Veranstalter (Diana Sportreisen), das gleiche schöne Hotel (Oleander) in Palma de Mallorca, und sehr wahrscheinlich auch der gleiche Tour-Guide. Es kann somit nur wieder grandios werden.

Der Veranstalter Diana Sportreisen ist ein kleiner individueller Anbieter, der sich nicht mit Hürzeler Reisen oder bikefriends Schon vergleichen lässt. Statt Massentourismus setzt Diana Sportreisen auf individuelle Betreuung. Sehr empfehlenswert.

Allein bei dem Gedanken an die Baleareninsel wird mir schon ganz warm um's Herz. Es ist natürlich klar, dass ich nach Mallorca komme,

  • um Sommer und Erholung mit der Familie zu genießen
  • um bereits früh im Jahr dem heimischen nasskalten Wetter zu entfliehen,
  • sowie ein wenig Sonne zu tanken

Und natürlich die sportliche Vorbereitung auf die anstehende Rennsaison 2018 nicht zu vergessen.

Natürlich ruft das Tramuntana-Gebirge mit seinen fantastischen Anstiegen und traumhaften Strecken. Der Anstieg nach Sóller war im vergangenen Jahr einfach grandios. Vielleicht schaffe ich es im diesem Jahr zum Kloster Lluc.

Eins muss ich aber an dieser Stelle betonen: auch die Erholung mit der Familie und der mediterrane Lifestyle an der Promenade, der köstliche Sangria, die Sonne, das Meer und der Strand sind einfach Balsam für die Seele und den Körper.

Alles in allem bietet Mallorca Wellness pur. Herrlich. Und letztlich bin ich dankbar, so etwas Wundervolles mit meiner Frau und der Familie erleben zu dürfen.


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Statistik

Ja, ja, ich weiß, aber in Wirklichkeit stehe ich auf Statistiken. 

Ich wollte meine sportlichen Leistungen und hoffentlich eine positive Entwicklung auf einem Blick an einem Ort darstellen. Und wenn es nur für mich ist.


2018

Jahr

Wettbewerb Starts Punkte Zeit Platzierung

Punkte AK

Platzierung AK

2018 Eschborn 1    3:01:07 h (29,85 km/h) 381 / 1333   85 / 380
2018 GCC 1 15   2550 / 6154 194 592 / 1747
2018 Rund um Köln 1 15 1:49:06 h (37,84 km/h) 453 / 2069 194 97 / 661
               

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Planung Radsporttermine 2018

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende. Auf das Jahr 2017 blicke ich gerne zurück, da es viele schöne Radsportmomente gegeben hat. Und bei den vielen Unternehmungen werde ich von meiner wunderbaren Frau ❤️ begleitet, die mich unermüdlich anfeuert und immer wieder motiviert. 

Die Radsportmomente 2017 waren zum Beispiel unser (Radsport)Urlaub auf Mallorca, die erfolgreiche "Feldbergbesteigung", Trainingslager in den Ardennen sowie viele schöne Radrennen, an denen ich teilweise zum ersten Mal teilgenommen habe.

Am Ende eines Jahres ist es immer an der Zeit, sich über das kommende Jahr Gedanken zu machen. Einige Termine sind in meinen Kalender inzwischen als fester Bestandteil integriert. Wie zum Beispiel Eschborn/Frankfurt, Rund um Köln oder Münsterland Giro.

 

Rund um Köln 2018 wird für mich ein besonderes Rennen: nach bisherigen Planungen werde ich das Rennen mit zwei meiner besten Jugendfreunde bestreiten. Darauf freue ich mich ganz besonders.

 

Für 2018 sind bislang folgende Termine geplant:

Das sind diesmal 4 Starts beim German Cycling Cup. Als Jahresziel 2018 habe ich für mich das Erreichen der Punktzahlen von 2017 formuliert.

Wenn dann noch Zeit bleibt, schaue ich mal bei den regionalen Rennen mit einer Tageslizenz vorbei. Vielleicht...